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Die Bevölkerung in Deutschland erreicht ein immer höheres Lebensalter. Entsprechend wird eine möglichst uneingeschränkte Lebensqualität zunehmend wichtiger. Unter anderem ist die eigenständige Mobilität ein wichtiger Bestandteil zur Teilhabe am Alltag. Wie eine aktuelle Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt, wollen ältere Menschen vor allem mit dem Auto lange mobil bleiben. So besitzen 42 Prozent der Seniorenhaushalte in Deutschland einen Neuwagen. Das sichert nicht nur die Unabhängigkeit, sondern ermöglicht in ländlichen Regionen mit mangelndem öffentlichen Nahverkehr mitunter wichtige Arztbesuche.

Seit Jahresbeginn gilt die neue Pflegereform. Aus den bisherigen drei Stufen wurden fünf Pflegegrade, um die Qualität der Pflege zu erhöhen und die ambulante Pflege zu stärken. Im Gegenzug sind stationäre Aufenthalte deutlich teurer geworden. Es fehlt jedoch vielerorts an Personal, um die Reform in die Tat umzusetzen. Der bisherige Erfolg lässt sich daher nur schwer einschätzen.

Im Jahr 2015 waren deutschlandweit etwa 2,8 Millionen Menschen pflegebedürftig. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2030 auf etwa 3,4 Millionen erhöhen, rund ein Drittel davon wird sogar auf stationäre Pflege angewiesen sein. Obwohl der Übergang vom Zuhause in ein Pflegeheim oft ein abschreckender Schritt ist, kann meist nur so die bestmögliche Versorgung für Betroffene erreicht werden. Ist die Anzahl der Pflegeplätze zu niedrig, entstehen nicht nur lange Wartezeiten, auch die Qualität der Betreuung leidet. Berechnungen des Pflegeheim-Atlas Deutschland 2016 zufolge besteht bis 2025 ein Bedarf von etwa 200.000 bis 250.000 ...

Viele Menschen denken beim Wort Wohngemeinschaft automatisch an Studenten. Dabei haben sich in den vergangenen Jahren Pflegewohngemeinschaften für Senioren zu einer neuen Form des Wohnens im Alter entwickelt. Wer in seinem bisherigen Zuhause einsam ist und nicht mehr angemessen betreut werden kann, findet bei diesem Konzept Gleichgesinnte zum Zusammenleben.

Wer einen Pflegedienst in Anspruch nehmen will oder den Umzug in ein Pflegeheim plant,
wird mit einer großen Anzahl an Dienstleistern und Einrichtungen konfrontiert. Das für die
eigenen Bedürfnisse passende Angebot zu finden, ist daher keine leichte Aufgabe für
Pflegebedürftige und Angehörige. Orientierung bietet das Internetportal „Weisse Liste“, das
unter anderem Informationen über Pflegeheime und Pflegedienste bündelt.

Die Immobilienberatung Hausgold hat Immobilieneigentümer, die über 50 Jahre alt sind,
nach ihren Plänen für die Zukunft befragt. Darin spielen die eigenen vier Wände eine
entscheidende Rolle, denn viele wollen im Eigentum alt werden. Und das muss nicht der
angestammte Wohnsitz sein: 58 Prozent der Befragten würden nach dem Verkauf ihrer
Immobilie wieder ein neues Heim erwerben.

Pflege-Roboter – das klingt nach einer düsteren Zukunftsvision. Ohne persönlichen Kontakt
verschwindet ein wesentlicher Aspekt der Seniorenbetreuung und die Lebensqualität im Alter
sinkt. Doch so muss es nicht sein: Technik kann in vielen Bereichen einen wertvollen Beitrag
leisten. Im Pflegeheim bietet sie Unterstützung bei Routine-Aufgaben für Angestellte und
Bewohner. In den eigenen vier Wänden hilft sie Senioren, leichter den Alltag zu bewältigen.

Ein Pflegeheimvertrag ist vergleichbar mit einem Mietvertrag und ähnlich komplex. Daher
sollte er vor der Unterzeichnung genau geprüft werden. Bei einem Vertrag für einen Platz im
Pflegeheim müssen nicht nur das Zimmer und die Infrastruktur des Pflegeheims, sondern
auch Art und Umfang von Pflegeleistungen berücksichtigt werden. Um sich beim Abschluss
eines Pflegeheimvertrags abzusichern, ist es daher sinnvoll, die Beratung durch Fachleute in
Anspruch zu nehmen.

Die meisten Menschen wollen in den eigenen vier Wänden alt werden. Damit Senioren
möglichst lange selbstständig bleiben können, braucht es jedoch mehr als nur Griffe an der
Badewanne. Sowohl bauliche Maßnahmen als auch die Unterstützung durch Haushaltshilfen
oder Pflegedienste bis hin zum Betreuten Wohnen tragen dazu bei, ein selbstbestimmtes
Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Mehrere Millionen Menschen sind in Deutschland auf Pflege angewiesen. Die Kosten stellen
für Betroffene und Angehörige eine große Belastung dar. Doch es gibt Unterstützung: Neben
Geld von der Pflegekasse gibt es die Möglichkeiten einer steuerlichen Absetzung. Dazu
muss der Betroffene eine Pflegestufe beziehungsweise seit dem 1. Januar 2017 einen
Pflegegrad haben. Dieser wird bei der Pflegekasse beantragt. Nach einer Einschätzung
durch einen Gutachter setzt die Kasse per Bescheid den Pflegegrad fest.